Abstrakte Namen besitzen keinen direkten Bezug zum Benennungsgegenstand. Es handelt sich um eine kreative Namensentwicklung, die einen höheren Kommunikationsaufwand erfordert, dafür aber langfristig eine höhere Alleinstellung am Markt ermöglicht. Prominentes Namensbeispiel ist Novartis.
Das Akronym bezeichnet einen Sonderfall der Abkürzung. Das Akronym wird aus den Anfangsbuchstaben oder Anfangssilben mehrerer Wörter gebildet. Bekannte Beispiele sind HARIBO (Hans Riegel Bonn), IKEA (Ingvar Kamprad Elmtaryd Agunnaryd) oder YAHOO! (Yet Another Hierarchical Officious Oracle).
Im Zuge der Namensentwicklung beschreibt die Akzeptanz die positive Aufnahme der neuen Markenbezeichnung bei der Zielgruppe. Die Akzeptanz der Zielgruppe gegenüber einer neuen Bezeichnung wird durch einen Wirkungstest eruiert.
Das Assoziationsspektrum eines Namens beschreibt die gedankliche Verbindungen und Verknüpfungen eines Namens mit anderen Informationsinhalten (Sprache, Eindrücke, Gefühle). Die Feststellung des Assoziationsspektrums eines neuen Namens ist ein wichtiger Bestandteil der Namensprüfungen.
Ein assoziativer Name schafft eine indirekte Verbindung zum Angebot, die ggf. nicht unmittelbar zu erschließen ist. Der Kommunikationsaufwand eines assoziativen Namens ist größer als bei einer beschriebenden Bezeichnung und niedriger als bei einem reinen abstrakten Namen.
Bei der Ähnlichkeitsrecherche wird die zu recherchierende Bezeichnung auf Ähnlichkeiten gegenüber möglichen bereits existierenden Bezeichnungen von Dritten geprüft. Ähnlichkeiten können aus einer ähnlichen Aussprache (Klang), ähnlichem Schriftbild oder ähnlicher Bedeutung hervorgehen. Um eine Verwechslungsgefahr mit dem Wettbewerb auszuschließen ist die Ähnlichkeitsrecherche eines Namens unabdingbare Voraussetzung vor der kommerziellen Namensnutzung.