NAMBOS entwickelt Benennungskonzepte für heterogene Produktportfolios, Holdingstrukturen oder Tarifsysteme.
Ganz wesentlich für die Entwicklung eines Namensystems sind die damit verbundenen strategischen Entscheidungen. Grundlage bildet die Marktsituation hinsichtlich der Wettbewerber und der Präsenz der eigenen Produkte am Markt. Durch eine Neuordnung der eigenen Produkte und der damit verbundenen Ausrichtung der Kommunikation werden durch die Namensstrategie Weichen für die Zukunft gestellt.
Namensysteme sollen Strukturen und Zusammenhänge bei Produkten oder Unternehmen transparenter gestalten und die Orientierung erleichtern.
Sie sollen das Unternehmen dazu befähigen, neuen Produkten nach bestimmten Regeln konsistente Namen zu geben, ob in Eigenregie oder mit externer Unterstützung. Namensysteme müssen anschluss- und zukunftsfähig sein und kompatibel mit dem Absender.
Ein Benennungskonzept vermittelt Identität - es trifft Aussagen über die Produkte, deren Eigenschaften, Beschaffenheit, Qualität und trägt so ganz wesentlich zum ersten und meist auch bleibenden Eindruck von Angeboten bei.
Bei der Umsetzung von Benennungskonzepten müssen alle Kriterien immer auch mit Augenmaß verfolgt werden. Sie stellen Leitplanken dar und sollten im Einzelfall der Situation entsprechend praktikabel und flexibel gehandhabt werden. Namensysteme dürfen jedoch kein Korsett sein, das eine Integrierung "um jeden Preis" einfordert.
So kann es für Innovationen oder Schlüsselprodukte durchaus sinnvoll sein, eine Benennung außerhalb des Namensystems umzusetzen.